Digitale Barrierefreiheit für Oldenburg, Bremen und den Nordwesten.

Digitale Barrierefreiheit ist für viele Unternehmen, Organisationen und öffentliche Stellen im Nordwesten neu oder stellt sie vor konkrete Anforderungen. Ich bin Markus Stahmann, Berater für digitale Barrierefreiheit aus Oldenburg, und unterstütze Sie direkt vor Ort.

Seit Juni 2025 gilt das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG). Für viele Unternehmen in der Region heißt das: konkreter Handlungsbedarf bei Website, Onlineshop oder digitalen Services. Ich bin Markus Stahmann, Berater für digitale Barrierefreiheit aus Oldenburg, und unterstütze Sie dabei, herauszufinden was auf Sie zutrifft, Ihre Angebote zu prüfen und die Umsetzung anzugehen.

BFSG und BITV: Wer muss in Niedersachsen und Bremen handeln?

Für Unternehmen und Institutionen in Niedersachsen und Bremen lohnt es sich, zwei Gruppen zu unterscheiden.

Öffentliche Stellen wie Städte, Gemeinden und Behörden sind spätestens seit 2021 verpflichtet, ihre digitalen Angebote barrierefrei zu gestalten. In Niedersachsen ist das über das NBGG geregelt, in Bremen über das BremBGG – beide setzen die EU-Richtlinie zur digitalen Barrierefreiheit ins Landesrecht um.

Für die Privatwirtschaft gilt seit Juni 2025 das BFSG. Betroffen sind Unternehmen, die Produkte oder Dienstleistungen digital an Verbraucher verkaufen, also vor allem Onlineshops, Buchungsstrecken und digitale Vertragsabschlüsse. Für Kleinunternehmen gibt es Ausnahmeregelungen, allerdings können auch für sie Dokumentationspflichten entstehen.

Unsicher ob und in welchem Umfang Sie betroffen sind? Das klären wir gemeinsam.

Warum digitale Barrierefreiheit jeden angeht

Digitale Barrierefreiheit bedeutet, dass Websites und Anwendungen für alle Menschen nutzbar sind, unabhängig von Einschränkungen, Geräten oder Nutzungssituation.

In der Praxis heißt das zum Beispiel:

  • Inhalte, die Screenreader fehlerfrei vorlesen können, damit blinde oder sehbehinderte Menschen sie nutzen können
  • ausreichende Farbkontraste, die auch bei Sonnenlicht auf dem Smartphone funktionieren
  • große, gut erreichbare Bedienelemente für Touch-Geräte
  • Untertitel, die Videos im Bus genauso nutzbar machen wie im ruhigen Büro
  • verständliche Sprache und klare Struktur

Von Barrierefreiheit profitieren nicht nur Menschen mit Behinderungen. Sie verbessert die Nutzbarkeit digitaler Angebote insgesamt, für alle.

Barrierefreiheit erleben

Tastaturnavigation

Aktivieren Sie „Selbst ausprobieren" und bedienen Sie die Beispielseite mit der Tastatur – Tab, Enter, Pfeil nach obenPfeil nach untenPfeil nach linksPfeil nach rechts, Esc. Im Protokoll erscheint, was erreichbar ist.

Steuerung:

Beim Tabben durch die Beispielseite zeichnet visuell eine Linie den Fokus-Weg nach und nummeriert jede erreichbare Stelle der Reihe nach; absichtlich nicht erreichbare Elemente werden mit einem „übersprungen"-Fähnchen markiert. Dieselben Angaben stehen als Text im Protokoll.

Termin anfragen

Vor- und Nachname
Absenden
Protokoll

Per Tab durch die Seite – hier erscheint Zeile für Zeile, was die Tastatur erreicht und was übersprungen wird.

Ende der Demo „Tastaturnavigation"

Warum es sich auch ohne gesetzlichen Druck lohnt

Nur rund 3 Prozent aller Behinderungen sind angeboren, die restlichen 97 Prozent entstehen im Laufe des Lebens. In einer älter werdenden Gesellschaft wächst die Gruppe der Menschen, die auf zugängliche digitale Angebote angewiesen sind, kontinuierlich.

Wer das heute mitdenkt, stellt sich langfristig besser auf: bessere Nutzererfahrung für alle, geringere rechtliche Risiken, ein klares Signal an Kundschaft, Bewerbende und die Öffentlichkeit. Barrierefreiheit ist längst auch ein Thema in Nachhaltigkeit und Employer Branding.

Und: Wer Barrierefreiheit von Anfang an einplant, spart sich spätere, aufwändige Nachbesserungen.

Ihr Ansprechpartner in Oldenburg und umzu

Moin, ich bin Markus Stahmann, Berater und Experte für digitale Barrierefreiheit aus Oldenburg.

Seit über zehn Jahren arbeite ich im Frontend und in der digitalen Gestaltung, Barrierefreiheit ist dabei kein Zusatzthema, sondern seit Jahren mein Schwerpunkt. Als selbst von Farbfehlsichtigkeit Betroffener kenne ich viele Barrieren nicht nur aus Richtlinien und Prüfkatalogen, sondern aus dem Alltag.

Ich unterstütze Sie bei der Prüfung bestehender Websites und Anwendungen, berate zu BFSG, WCAG und BITV, begleite Projekte und Relaunches und führe auf Wunsch Workshops für Ihr Team durch oder spreche bei Ihrer Veranstaltung.

Ich arbeite deutschlandweit remote und persönliche Termine in Niedersachsen und Bremen sind unkompliziert möglich.

Mehr über mich erfahren
Markus Stahmann spricht bei einem Vortrag
Foto: DFL/Witters/Jörg Halisch

Sie haben ein Projekt oder eine Frage? Lassen Sie uns schnacken.

Schreiben Sie mir kurz eine Nachricht, ich melde mich in der Regel innerhalb eines Werktages. Und wenn Sie aus Oldenburg oder umzu kommen: Bei einer Tasse Tee lässt sich über solche Sachen oft am besten reden.

Kontakt aufnehmen